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Die richtige Ernährung für einen ästhetischen und leistungsfähigen Körper:

Das Bodyfit Ernährungskonzept

 

Die Ernährung ist für den Trainingserfolg genauso ausschlaggebend, wie das Training selbst. Doch wie sieht die richtige Ernährung für Sportler aus? Das Bodyfit Ernährungskonzept beantwortet dir diese Frage anhand von 14 einfachen Ernährungstipps, die sich am aktuellen Stand der Wissenschaft orientieren.

Das Ernährungskonzept bildet die Grundlage für effektiven Muskelaufbau, genauso wie für effektiven Fettabbau und eine gute Definition. Zudem unterstützt es eine verbesserte Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Je nachdem worin deine vorrangigen Ziele bestehen, musst du jedoch deine Kalorienbilanz anpassen: Für optimalen Muskelaufbau wird ein Kalorienüberschuss benötigt, für optimalen Fettabbau ein Kaloriendefizit.

 

Die Bodyfit Ernährung im Überblick

1. Frische, naturbelassene Lebensmittel bevorzugen.
Fertigprodukte so weit wie möglich meiden.

2. Reichlich frisches Obst und Gemüse.
Mindestens 60% deiner Nahrung sollten aus Obst oder Gemüse bestehen. Obst und Gemüse sind für den Sportler wirkungsvoller als die meisten Nahrungsergänzungsmittel.

3. Eiweißreiche Ernährung.
Bis zu einem Drittel deiner täglich zugeführten Nahrungsenergie sollte aus Eiweiß bestehen. Das fördert nicht nur den Muskelaufbau, sondern auch die Gesundheit.

4.Fettbetonte Ernährung.
Mindestens ein Drittel deiner täglich zugeführten Nahrungsenergie sollte aus Fetten bestehen. Das unterstützt eine Körperkomposition mit geringerem Körperfettanteil. Die Körperzusammensetzung wird in Richtung Muskelmasse verschoben.

5.Gesunde Fette bevorzugen. Grob gesagt sind das pflanzliche Fette und fetter Fisch. Gesunde Fette kurbeln deinen Fettstoffwechsel an, verbessern Muskelaufbau und Regeneration, verringern die Gefahr von muskulärem Übertraining und haben vielfache positive Auswirkungen auf deine Gesundheit.

6. Moderate Kohlenhydratzufuhr.
Maximal ein Drittel deiner täglich zugeführten Nahrungsenergie sollte aus Kohlenhydraten bestehen. Diese Mengen sind selbst für Leistungssportler ausreichend. Alles, was darüber hinausgeht, bringt keine zusätzlichen positiven Effekte. Moderate Kohlenhydratzufuhr verringert den Körperfettanteil und wirkt sich vielfach positiv auf die Gesundheit aus, ohne dabei dem Muskelaufbau zu schaden.

7. Langsame Kohlenhydrate bevorzugen.
Langsame Kohlenhydrate findest du in Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Eine Zucker-Alternative aus langsamen Kohlenhydraten stellt Agavandicksaft dar.

8. Kohlenhydrate bevorzugt um das Training herum gruppieren.
Der einzige Zeitpunkt, zu dem der Sportler tatsächlich größere Kohlenhydratmengen benötigt, ist um das Training herum. Für effektiven Muskelaufbau: Vor und nach dem Training. Für effektiven Fettabbau: Nur nach dem Training.

9. Abwechslungsreich essen.
Damit stellst du sicher, dass dein Körper alle Nährstoffe erhält, die er benötigt – nichts zu viel und nichts zu wenig. Zudem ist Abwechslung geschmacklich angenehm und somit motivierend.

10. Lebensmittel bevorzugen, die der natürlichen Ernährung des Menschen entsprechen.
Das wären in erster Linie Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse und Samen.

11. Lebensmittel, die erst innerhalb der letzten 10.000 Jahre hinzugekommen sind, nur in moderaten Mengen verzehren.
Das bedeutet:
– Fertigprodukte, Haushaltszucker, künstliche Getränke, sowie künstlich hergestellte Fleischersatzprodukte meiden
Getreideprodukte, vor allem Brot und Backwaren nur selten essen und wenn, dann bevorzugt Vollkorn Produkte
– Soja, Hülsenfrüchte und Milchprodukte sind in Maßen oft hilfreich, in Massen dagegen ungünstig für den Körper.

12. Ausreichend trinken.
3 Liter am Tag sollten es bei einer sportlich aktiven Lebensweise und eiweißreicher Ernährung schon sein. Dabei zuckerhaltige Getränke meiden.

13. Süßstoffe nur in moderaten Mengen einsetzen.
Sie sind nur bedingt eine Alternative zu Zucker. Besser ist es, sich schrittweise an weniger süße Speisen zu gewöhnen und natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft zu verwenden.

14. Ab und zu auch mal aus der Reihe tanzen.
Damit eine Ernährungsumstellung erfolgreich umgesetzt werden kann, muss sie auch Spaß machen. Da Verbote wenig motivierend sind, darfst du hin und wieder auch mal etwas ungesundes essen oder trinken.

 

Einige Punkte mögen auf den ersten Blick vielleicht widersprüchlich klingen. So werden einerseits Vollkornprodukte als Kohlenhydratquellen empfohlen, andererseits aber vom Verzehr größerer Mengen Getreideprodukte abgeraten. Wenn du die Bodyfit Ernährung in der Praxis ausprobierst, wirst du aber schnell feststellen, dass das alles sehr gut zusammen passt.

Bei der Bodyfit Ernährung für Sportler handelt es sich um eine moderate Low Carb Ernährung. Die überschaubaren Kohlenhydratmengen, die du wirklich benötigst, lassen sich zu einem großen Teil schon über Obst und Gemüse erreichen. Daher sind keine großen Mengen an Getreideprodukten erforderlich.

Weitere wertvolle Anregungen für eine ausgewogene Sportler-Ernährung findest du in vielen weiteren Artikeln rund um das Thema Ernährung hier auf bodyfit.tips.

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Wer schreibt hier?

John BodyfitIch bin John Bodyfit, der Autor hier auf deiner neuen Lieblings-Website. 😉

Ich bin ausgebildeter Fitnesstrainer mit verschiedenen Lizenzen, unter anderem in den Bereichen Fitnesstraining, Bodybuilding, Reha-Training und Ernährung. Seit vielen Jahren bin ich leidenschaftlicher Kraftsportler.

Bodyfit.tips habe ich ins Leben gerufen, um auf meine Art die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Ich versuche, dir hier möglichst ehrliche und unabhängige Tipps zu bieten, die dich wirklich weiter bringen (findet man im Web leider seltener als man denken würde). Es ist mein Anliegen, dir Inhalte zu liefern, die in die Tiefe gehen und dir echtes Verständnis für deinen Körper vermitteln.


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Comments

  1. Nils    

    Gefällt mir das Ernährungskonzept. Viele sollten sich daran mal ein Beispiel nehmen. Denn Ernährung ist mindestens genauso wichtig wie das Training selber. Viel zu viele melden sich im Fitnessstudio an und denken sie werden Hulk wenn sie trainieren gehen, zuhause aber nur Pizza, Döner und sowas essen. 🙂 Ein super Beitrag, große klasse!

  2. Yannik    

    Vielen Dank für die Tipps 🙂
    Ich muss echt auf die Menge an Getreide und co achten die ich zu mir nehme.

  3. Jonas    

    Hallo John, erstmal danke für den schönen Artikel. Ich finde dein Konzept sehr interessant und als Sportler kann ich dein Konzept von der fachlichen Richtigkeit her bestätigen! Lese öfter deine Artikel und finde die Schreibweise und Thematik immer präzise getroffen. Mach weiter so und bleib fit!
    Greets, Jonas

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